Schatten
Sei keine Werbesau!

Unerwünschte Telefonwerbung

Wieder 'mal saumäßig genervt von unerwünschter Telefonwerbung? Dann muss es wohl eine Werbesau sein! Aber dürfen die das denn? Die Antwort ist einfach: Nein!

Telefonische Werbung ist in Deutschland durch das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb untersagt und seit dem 4. August 2009 nach
§ 7 Absatz 2 des UWG mit empfindlich hohen Bußgeldern bis zu 50.000€ belegt. Das ist ein Haufen Geld, für den man schon ein schönes Auto oder eine kleine Weltreise bekommen kann.

Ebenso ist es vom Gesetzgeber verboten, die Rufnummer bei Werbeanrufen zu unterdrücken. Wer auf diese Art und Weise hofft, anonym zu bleiben, muss zusätzlich mit einer Geldstrafe bis zu 10.000€ rechnen.

Nach einem Urteil des OLG Frankfurt aus dem Jahre 2005
(Az.: 6 U 175/04) genügt auch das Vorliegen einer Geschäftsbeziehung nicht zur Annahme einer konkludenten oder ausdrücklichen Einwilligung zu Werbeanrufen.

Was tun gegen Telefonwerbung?

Im Regelfall ist die Bundesnetzagentur der richtige Ansprechpartner bei ungewollter Telefonwerbung. Hier können Sie jederzeit Rufnummernmissbrauch und ungewollte Telefonwerbung melden. Im Idealfall sollten Sie hierzu folgende Daten erfassen:

Diese Daten melden Sie dann bei der Bundesnetzagentur. Hier die direkten Kontaktdaten:

Bundesnetzagentur
Nördeltstraße 5
59872 Meschede

Tel:
Fax:

Eine weitere Möglichkeit - wenn sicher auch Garant für ewige Werbefreiheit - ist die Deutsche Robinsonliste. Hier können Sie Adressen, Telefon-Nummern, usw. hinterlegen die Sie vor Werbung "schützen" wollen. Seriöse Unternehmen haben die Möglichkeit zu einem verschlüsseltem Abgleisch. Soll heißen das Unternehmen prüft bevor es Sie zu Werbezwecken kontaktiert ob die Kontakt-Daten die das Unternehmen von Ihnen hat in der Robinsonliste hinterlegt sind, wenn ja weis das Unternehmen das Sie keine Werbung wünschen. Der Eintrag in die Deutsche Robinsonliste ist kostenlos und absolut unbedenklich.

Blocken Sie Werbeanrufe einfach!

Um zukünftig lästige Werbeanrufe auszusperren, nutzen Sie einfach unseren extra hierzu kostenlos bereit gestellten Service. Hier bekommt der Anrufer die oben erklärte Rechtslage mit Nachdruck verdeutlicht und wird ebenso nach § 35 II BDSG dazu aufgefordert, mit sofortiger Wirkung sämtliche über Sie gespeicherten Daten zu löschen. Leiten Sie hierzu die Rufnummer des ungebetenen Anrufers einfach auf unsere extra hierfür bereitgestellte Hotline um.

Bei der Hotline handelt es sich um einen regulären Festnetzanschluss, Ihnen entstehen keine astronomischen Kosten wie bei teuren Service-Hotlines. Die Nummer ist:

06034 - 939 824 1

Der Anrufer bekommt daraufhin folgende Ansage zu hören. Am Anschluss wird automatisch die Verbindung getrennt.

Wir bieten diese Dienstleistung kostenfrei für Sie an, da wir an
Fair-Play in der Werbung glauben!

Bein Anruf Abzocke - Undercover im Callcenter

In der Dokumentation des ZDF aus dem Jahre 2007 "Bei Anruf Abzocke" deckt der bekannte Journalist Günter Wallraff die unseriösen Machenschaften verschiedener Callcenter auf. Verkleidet ermittelt er undercover in verschiedenen Callcentern. Die Methoden der Betreiber dieser Einrichtungen gehen nicht selten an den Rand der Gesetzmäßigkeit und darüber hinaus. Auf dreiste Werden hier gutgläubige Menschen Tag für Tag um ihr ehrlich verdientes Geld gebracht. Sehen Sie die vollständige Dokumentation im folgenden Video:

Unerwünschte E-Mail Werbung oder SPAM

Sie kennen es und Sie hassen es vermutlich genauso sehr wie jeder andere, der sich im Internet bewegt - unerwünschte E-Mail Werbung oder auch kurz SPAM. Der Ursprung des Wortes SPAM hat übrigens in etwa genau so viel mit Werbung oder E-Mails zu tun wie Schweine mit dem Fliegen. Bei SPAM handelt es sich um eine in den USA weit verbreitete Marke von Dosenfleisch. Aufgrund der Gehaltlosigkeit dieses Lebensmittels und der ebensolchen Gehaltlosigkeit vieler Werbebotschaften wurde hier die Parallele gezogen. Wörtlich steht der Name für "SPiced hAM" was soviel heißt wie "Gewürzschinken". Auch wenn die Bezeichnung "Gewürzschinken" für das in Dosen gepresste Fleisch minderer Qualität doch arg euphemistisch erscheinen mag, so ist die getroffene Herleitung von SPAM zur E-Mail Werbung nur mehr als passend.

Nach deutschem Recht stellt Werbung mittels E-Mail eine unzulässige Belästigung im Sinne von § 823 & § 1004 BGB dar, da sie die Aufmerksamkeit des Betroffenen über Gebühren hinaus in Anspruch nimmt und zu einer unzumutbaren Belastung des Privat- und Arbeitsbereichs führt - kurz gesagt: Es nervt einfach nur sträflich! Bei dem Versand an beruflich genutzte Mail-Accounts liegt zudem ein zielgerichteter Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb gemäß § 823 Abs. 1 BGB vor. Dies ergibt sich bereits aus § 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil 11.03.2004 - I ZR 81/01; BGH, Beschluss vom 20.05.2009 - I ZR 218/07; BGH, Beschluss vom 10.12.2009 - I ZR 201/07).

Aus unerwünschter E-Mail-Werbung können sich daher nur zivilrechtliche Ansprüche ergeben, jedoch keine strafrechtlichen. Anders formuliert: E-Mail-Spam ist zwar verboten, aber nicht strafbar. Sie können aber beispielsweise auf Unterlassung klagen.

Es handelt es sich übrigens nicht um ungewollte E-Mail Werbung, wenn ein Unternehmen mit dem man bereits in einer Geschäftsbeziehung steht, über das eigene Angebot informiert.

Was tun gegen SPAM?

Die meisten der ungewollten Werbebotschaften stammen aus dem Ausland - vor allem die von der Sorte, welche bunte Pillen zu verschiedensten Zwecken kund tun. Gegen diesen digitalen Abfall hilft nur ein guter SPAM-Filter, wie er bereits bei den meisten E-Mail Anbietern zum guten Ton gehört. Testsieger beim Test der Stiftung Warentest vom 24.07.2009 war übrigens der kostenlose E-Mail Dienst von Google: GMail.

Aber auch hierzulande gibt es einige, die es mit der Fairness im Wettbewerb bei E-Mail Werbung nicht so genau nehmen. Wenn Sie ein solches, ungewolltes Angebot in Ihrem Postfach finden, können Sie selbst abmahnen! Hierzu reicht in der Regel ein einfaches Schreiben an den Versender des digitalen Abfalls. Anliegend empfielt es sich eine Unterlassungserklärung zu versenden, deren Unterschrift Sie innerhalb eines Zeitraumes von etwa 7 Tagen einfordern sollten. In dieser erklärt der Werbe-Sünder Ihnen, bei Auferlegung einer Geldstrafe in Höhe von ca. 5.000€ bei Zuwiderhandlung, dass er mit sofortiger Wirkung sämtliche unaufgeforderten Werbeaktivitäten gegenüber Ihnen einzustellen hat. Die Höhe Geldstrafe in der Unterlassungserklärung sollte auf keinen Fall absurd hoch festgelegt werden, da dies Ihre Glaubhaftigkeit und unter Umständen auch die Wirksamkeit der Unterlssungserklärung in Frage stellen kann. Eine Vorlage für das Anschreiben sowie die Unterlassungserklärung finden Sie weiter unten auf der Seite.

Sollte der/die Betroffene sich weigern, Ihnen die Unterlassungserklärung zu unterschreiben, können Sie entscheiden ob Sie einen Anwalt einschalten. Was Sie übrigens auf keinen Fall selbst dürfen, ist einen Schadenersatz-Anspruch oder sonstige Kosten beim Versender geltend machen - hierzu ist nur ein Anwalt berechtigt!

Vorlage: Abmahnung gegen SPAM

Vorlage: Abmahnung gegen Spam

Wir stellen hier für Sie eine Vorlage sowohl für ein Anschreiben als auch für eine Unterlassungserklärung gegen ungewollte E-Mail Werbung, kurz SPAM, bereit. Diese Vorlagen wurden von uns gemäß des aktuell geltenden Rechts entwickelt und werden auch von uns selbst eingesetzt. Wir aktualisieren diese Vorlagen regelmäßig und sind bemüht, diese stets aktuell zu halten. Trotzdem müssen wir Sie darüber aufklären, dass wir keine Anwälte sind und das eine ungerechtfertigte Abmahnung auch Konsequenzen für Sie haben kann.

Laden Sie sich nachfolgend einfach die entsprechende Vorlage herunter und passen sie an Ihre Bedürfnisse an.

Vorlage Abmahnung gegen SPAM von Alexander Klein steht unter einer
Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.
Beruht auf einem Inhalt unter werbesau.webdesign-in-frankfurt.com.

SPAM präventiv vermeiden

Am besten ist es natürlich, wenn man SPAM bereits im Keim erstickt. Hierzu gibt es ein paar einfache Regeln, die wir hier für Sie zusammengefasst haben:

Geben Sie Ihre E-Mail Adresse nicht unbedacht weiter

Entscheiden Sie mit Bedacht, wem Sie Ihre Kontaktdaten aushändigen und wem nicht, damit können Sie es den SPAM-Versendern erheblich erschweren, Sie zu erreichen. Spammer durchforsten automatisch das Internet nach frei zugänglichen E-Mail Adressen. Fündig werden sie hier häufig in Foren, Gästebüchern und auch auf privaten oder geschäftlichen Webseiten. Es gilt die Regel: Wenn Sie Ihre E-Mail Adresse im Internet lesen können, dann können die das unter Umständen auch.

Sollten Sie eine Webseite betreiben, empfiehlt es sich, ein Kontaktformular einzusetzen, anstatt Ihre E-Mail Adresse in Klartext auf die Seite zu schreiben. Es gibt selbstverständlich auch Methoden eine E-Mail Adresse für die Versender von SPAM unkenntlich zu machen und sie dabei trotzdem für Ihre "guten" Besucher lesbar zu lassen. Sollten Sie sich hierfür interessieren, setzen Sie sich einfach mit uns in Kontakt.

Einfach das "@"-Zeichen durch ein "at" zu ersetzen, also "mustermann@muster-gmbh.de" zu "mustermannATmuster-gmbh.de" zu machen, reicht in der Regel nicht, um eine E-Mail Adresse vor SPAM zu schützen.

Die "Einweg-E-Mail-Adresse"

Wir empfehlen bei Gewinnspielen, Grußkarten oder ähnlichem "Internet-Plunder", vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit nicht Ihre E-Mail Adresse preis zu geben. Es gibt einfach keine Garantie dafür, dass die Betreiber dieser Institutionen keinen Handel mit Ihren Daten betreiben oder sie auf andere Weise durchsickern.

Sollten Sie doch einmal in der Situation sein, dass Sie Ihre E-Mail Adresse preis geben müssen und dabei kein gutes Gefühl haben, so gibt es dafür "Einweg-E-Mail-Adressen". Anbieter hierfür sind www.spambog.com oder www.trash-mail.com, die Ihre Dienstleistung kostenlos anbieten. Sollte Ihre Einweg-Adresse von SPAM betroffen sein, können Sie sich hier jederzeit kostenlos eine neue zulegen.

Einen vergleichbaren Service für Telefonnummern bietet "Frank geht ran" kostenlos an. Wenn Sie einmal gezwungen sein sollten eine Telefon-Nummer anzugeben, können Sie einfach die von "Frank geht ran" angeben. Sollte auf dieser Nummer ein Anruf erfolgen, wird dem Anrufer klar gemacht, dass Sie keinen telefonischen Kontakt wünschen.

Guter SPAM-Filter

Ein guter SPAM-Filter ist ein Muss für jede E-Mail Adresse - denn egal, wie vorsichtig Sie sind, SPAM wird sich nie vollständig vermeiden lassen. Glücklicherweise gehören SPAM-Filter zur Grund-Ausstattung nahezu aller E-Mail Anbieter. Testsieger der Stiftung Warentest im Test vom 24.07.2009 war übrigens der kostenlose E-Mail Dienst von Google, GMail genannt.

Sollten Sie auf der Suche nach einem guten E-Mail Programm mit einem guten SPAM-Filter sein, so kann ich Ihnen Mozilla Thunderbird, das kostenlose E-Mail Programm der Firefox Macher, empfehlen. Dessen integrierte SPAM-Erkennung funktioniert bereits von Haus aus sehr gut. Wenn man den Filter trainiert und ihm beibringt, was man lesen möchte und was er abwehren soll, wird er mit der Zeit sogar noch besser.

Fest steht - diese hochwirksamen Filter befreien Sie zum großen Teil von der digitalen Plage und das sogar ohne Kosten.

Im Zweifelsfall lieber löschen

Sollte trotz gutem Schutz doch einmal eine SPAM-Mail unbekannter Herkunft mit fraglichem Inhalt in Ihr Postfach gelangen, raten wir Ihnen, diese umgehend zu löschen. Auf keinen Fall sollten Sie enthaltene Links oder eventuelle Anhänge öffnen. Von Vorteil kann es auch sein, Ihr E-Mail Programm so einzurichten, dass in E-Mails enthaltene Grafiken nicht automatisch herunter geladen werden. Diesen Service bieten auch bereits viele E-Mail Anbieter wie GMail von Haus aus an. Grafiken sind unter Umständen mit einem speziellen Code versehen und zeigen dem Versender, dass Sie die Mail erhalten und gelesen haben und somit existieren. Aus dem gleichen Grund sollten Sie vermeintliche Links zum Abmelden in SPAM-Mails meiden, sonst erhalten Sie noch mehr SPAM.

Fragen und Anregungen

Sie haben noch Fragen oder Anregungen zum Thema SPAM oder ungewollte Telefonwerbung? Dann lassen Sie es uns wissen! Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail unter oder mit Hilfe des nachstehenden Formulares. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir telefonisch keine kostenfreie Beratung zu diesem Thema anbieten können.











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